Plataria
Wir verlassen Korfu setzen die Genua und machen uns auf den Weg nach Plataria.

Haben ausnahmsweise guten Wind, zwar schwach aber von Steuerbord, der zur Motorunterstützung beiträgt. So sinken wir den Verbrauch. In Plataria angekommen ankern wir relativ nahe am Strand und vor der Marina.

Zuvor hatten wir die ganze Zeit mit unserem Freund Markus telefoniert und wir schaffen es uns nach fast drei Monaten wieder zu treffen. Zuletzt hatten wir uns in La Spezia gesehen. In der Zwischenzeit hat Markuks sich seinen Wunsch erfüllt und ein Häuschen hier zugelegt. Hier ist es im Winter sehr kalt 😉 mit max./min. 12°-15°. Es gibt gar keinen Schnee. Im Winter werden Oliven geerntet ab Ende Oktober bis Mitte Januar. Zu tun gibt es immer. Markus hat auf seinem Grundstück Oliven, Zwetschgen, Trauben, Feigen, Nüsse, Zitronen, Orangen und andere Obstbäume, sehr viel Platz und beim Haus war auch ein Hund dabei. Wir folgen seiner Einladung und besuchen ihn.

Das Haus ist groß hat eine sehr schöne Terasse
mit einem lustigen Freisitz in luftiger Höhe in einem Olivenbaum gebaut.


Da wir beschlossen haben einige Tage zu bleiben gehen wir einkaufen und grillen

Wir helfen Markus jeden Tag bei seiner Gartenarbeit und räumen das Grundstück ein wenig auf.


Alles erfolgt unter der strengen Aufsicht von Jack (Jakomo) dem Haushund den Markus zum Haus mit erworben hat.

Jack ist ein sanfter Riese, man muss sich nicht bücken um ihn zu kraulen aber ich würde es nicht riskieren nachts mich dem Haus zu näheren wenn er seinen Streifendienst verrichtet.

Unsere Freischneideaktion hat dazu geführt das man von der Terasse aus einen schönen Ausblick auf die Bucht hat

Eines morgens auf der Terasse beim Kaffee schreit Conni kurz auf und fuchtelt mit den Händen. Etwas ist in ihrem Nacken gelandet. Zuerst dachten wir es wäre eine Heuschrecke aber beim genauen hinsehen entdecken wir eine Gottesanbeterin.

Wir gehen mit Markus essen den er kennt sich mittlerweile sehr gut aus und weiß wo man preiswert und gut Essen kann.

Das was in diesem Bild auf dem Tisch ist (frischer fritierter Fisch, Brot und Salat) nennt sich hier Mese und sind hier Beigaben zum bestellten Bier und Wein wie in Italien Chips oder Nüsse. Andere Länder, schöne Sitten. Ansonsten kann man gut zu dritt für 35€ – 38€ essen.


Ordentliche Portionen für wenig Geld. Die Katzen rund herum haben sich auch gefreut. An einem Tag machen wir ein Ausflug nach Igoumenitza Stadt die uns nicht besonders gefallen hat.

Hafen

teilweise haben die Lokale bereits geschlossen

suchen nach der obligatorischen Kirche

die aber leider geschlossen ist. Am Nachmittag treffen wir uns wieder mit Markus, er hatte auch in Igoumenitza zu tun, und fahren zurück zu seinem Haus.
Wir waren beim Markus 5 Tage. Sehr schöne Tage für die wir Markus sehr dankbar sind. Wir werden nächstes Jahr wieder kommen aber jetzt müssen wir weiter in Richtung unseres Winterlagers.