Nydri auf Lefkas

In Preveza haben wir abgewettert. So jetzt solles wieder schön werden. Also können wir weiterziehen. Wir machen uns auf den Weg zum Lefkada Kanal. Die zeitliche Abstimmung passt nicht ganz. Der ist nur zur vollen Stunde geöffnet. Also macht es Sinn kurz davor da zu sein. Wir kommen zu früh an und müssen uns vor dem Kanal auf der Stelle drehen denn wir haben Rückenwind und der treibt uns vor sich her. Es gibt halt immer welche die keine Ruhe geben, sehr nahe an einem halten, um uns herum fahren und wieder nach hinten um sich in die Schlange einzureihen. Mein Gott was soll das? Letztendlich ertönt die Sirene und die Drehbrücke bewegt sich. Wir müssen nochmals wenden und fahren in den Kanal ein.

Beidseitiger Schiffsverkehr erfordert Aufmerksamkeit und Konzentration. Am Kanaleingang herrscht eine starke Strömung und ein Schiff um manövrierfähig zu bleiben muss schneller als die Strömung sein. Wir schaffen die 8Km und bewundern nach dem Kanal die sehr schönen Anlagen

Es geht weiter nach Nydri, wir kommen an und staunen. Alles ziemlich voll. Auch die Bucht die ich auf Navily ausgesucht habe. Wir drehen einige Runden und werfen den Anker gegenüber der Stadt. Diese Bucht ist sehr seltsam. Am Rande der Bucht sind viele Schiffe festgemacht. Aber schon sehr lange wie das aussieht. Die Bucht ähnelt einem Friedhof.

Wir lassen das Dinghi ins Wasser und gehen an Land. Finden eine Stelle die wirklkich gut versteckt ist und mittlerweile seit drei Tagen sind wir die einzigen die hier anlegen. Die Stadt ist schön, sogar sehr

Wir spazieren und landen letztendlich in einer Taverne

Wo wir die Pläne für den nächsten Tag schmieden. Erstaunlicher Weise ist hier sehr viel auf rumänische Gäste eingestellt

Abends gehen wir Essen und ratet mal was gegessen wurde? Das letzte Gericht 🙂

Wir sind nahe an unserem Winterliegeplatz und wollen uns nicht weiter entfernen. Also beschließen wir eine Wanderung zu machen. Conni hat im Web eine Micro Farm entdeckt und da wollen wir hin. Suchen die Route aus und marschieren los. Nach knapp drei Kilometer kommen wir an und finden

geschlossen. Glöckchen betätigen bringt auch nichts. Das Schloß bleibt trotzden zu 🙁

Wir machen uns auf den Rückweg und treffen eine einsame Wanderin. Wollen sie warnen das es keinen Sinn macht zur Farm zu laufen aber sie verrät uns das sie gar nicht dahin wollte sondern zum Wasserfall. Welcher Wasserfall? Dürfen wir mit? Also machen wir uns auf den Weg dahin. Unterweg erzählen wir und erfahren das sie seit 8 Jahren hierher kommt aus Sweden, sie ist Krankenschwester usw. Der Weg zum Wasserfall ist schön

und trotz unserer nicht vorhandenen Wanderschuhe zu bewältigen.

Wir kommen am Wasserfall an der leider nur noch wenig Wasser hat

und einige mutige gehen schwimmen

Der Ausflug zum Wasserfall war sehr schön. Auf dem Rückweg haben wir uns verlaufen, kehren wieder um und an einer Kreuzung treffen wir wieder unsere Schwedin die mit uns bis Nydri zurückläuft.

Am nächsten Tag beschließen wir uns einen Roller zu mieten und die Insel zu erkunden. Das war eine sehr gute Idee. Zuerst fuhren wir nach Lefkada Stadt.

Wir besuchen eine Kirche

in deren Nähe am Laternenmast die Totenanzeigen stehen

Es ist gegen Mittag und wir gehen eine Kleinigkeit essen

Nach dem Essen geht es weiter zum Kloster Faneromeni wo wir in eine Taufprozession hineinplatzen. Es werden gleich mehrere Kinder hintereinander getauft.

Das Kloster ist sehr schön und noch von Mönchen bewohnt

Von oben bietet sich ein schöner Ausblick

und der Garten des Klosters beherbergt ein kleinen Zoo

Weiter geht`s nach Nikitas. Auch ein kleiner Badeort wo alles auf Tourismus eingestellt ist.

Der Ort hat aber einen sehr schönen Strand

Alle sind bemerkenswert entspannt sogar die Katzen

Ursprünglich wollten wir quer über die Insel zurückfahren haben aber kurzerhand beschlossen auf der Hauptstraße zu bleiben und die nicht geteerten Wege in den Bergen zu meiden und das war gut so denn einige Kilometer weiter erwischt uns ein Regenschauer

Hier noch einige Eindrücke von unserer Inselrundfahrt

Unser nächster Halt ist in Sivota

wo ich am Kai ein Speedboot sehe

und im Hafen das immer häufiger angetroffene Bild. Sämtliche Liegestellen sind von den Chartern belegt. Irgandwann sagt Conni gibt es für Leute wie uns kein Platz mehr zum anlegen.

Am früher Nachmittag kommen wir zurück und geben den Roller ab.

Auf dem Weg zum Schiff fällt mir eine Segelyacht auf. Den Namen kenni ich doch

Letztendlich haben wir heute die Insel Lefkada einmal umfahren

Am Abend gehen wir nochmals raus. An unserem Nachbarstisch hat sich eien Gruppe Bulgaren niedergelassen die einem Künstler ordentlich Trinkgeld gaben.

Irgendwann spät am Abend gehen wir auf unser Schiff zurück und legen uns nach diesem Ereignissvollem Tag schlafen. Wir werden noch ein Tag hier bleiben aber nichts unternehmen. Einfach nur chillen.