Foti auf Kefalonia

Wir verlassen Nydri um neue Inseln zu erkunden. Wir wollen das oft gelobte Fischerdorf Fiskardo auf Kefalonia besuchen. In Fiskardo angekommen gefallen uns die Anlegemöglichkeiten nicht, wir ziehen drei Buchten weiter und werfen Anker in der Bucht Foti. Allerdings ist hier alles eng und wir müssen die Landleinen benutzen.

Tag 1 & 2

Ist alles gar nicht so einfach aber wir schaffen das. Abends gehen wir mit dem Dinghi nach Fiskardo um uns den Ort anzuschauen. Auffällig ist: es gibt keine Mülltonnen und keine Mülleimer im ganzen Ort. Letzendlich finden wir eine Stelle wo man den Müll entsorgen kann.

Am nächsten Morgen nutze ich die Gelegenheit einige Drohnenbilder zu machen.

Das Wasser ist super. Warm und klar. Wir gehen jeden Tag schwimmen.

Tag 3

Wir haben beschlossen länger hier zu bleiben da die Bucht gut geschützt ist und wir die Insel erkunden wollen. Dazu brauchen wir ein Auto.

Wir lassen uns von Nick, dem Autovermieter, Engländer der seit 40 Jahren hier lebt, beraten und er markiert uns auf der Karte die Sehenswürdigkeiten. Wir machen uns auf den Weg.

Wir starten mit der Burg/Stadt Assos auf einer kleinen Halbinsel die aber verlassen ist. Hier Anblick von oben.

Wir können nicht mit dem Auto hochfahren und müssen einen langen Fußmarsch von unten in der Stadt zur Burg antreten. Auf dem Weg nach oben finden wir eine ausgeschilderte Abkürzung. Abkürzung ist doch immer gut. Immer? Na ja, wir sind den Weg nicht zurückgelaufen!!

Genau hier an dieser Stelle nehmen wir einen stechenden Geruch wahr. Das riecht doch nach Leiche!! Vielleicht ein leichsinniger Tourist? Nö es ist nur eine Ziege.

Nur seltsam ist da liegt noch eine und einige Zicklein auch noch. Dann sehen wir den Kadaver eines Hundes. Also wenn hier Ziegen nicht vom Himmel fallen dann hat was nachgeholfen. Es scheint die Speisestelle eines Tieres zu sein. Vermutlich ein großer Raubvogel der in der Lage ist eine Ziege davon zu tragen. Also nichts wie weg hier. Ein wenig weiter die nächste Überraschung.

Wie die Panzergrenadiere dran, drauf, drüber. Endlich angekommen marschieren wir durch das Tor

durch das verlassene Verwaltungsgebäude mit seinen beeindruckenden Räumlichkeiten

Machen auf dem Rückweg bekanntschaft mit Engländer und machen uns gegenseitig Fotos

Gehen hinunter in die Stadt und Essen was und füttern Katzen.

Das war leider unser großer Fehler. Nein nein nicht das Katzen füttern sondern die Pause den unsere nächsten Ziele konnen wir nur von aussen sehen. Die Mellisani Höhle

und die Drogarti Höhle

sind bereits geschlossen. Die eine um 15:00 die andere um 15:30. Leute es ist Saison!! Es scheint hier so üblich zu sein. Was wenn Touris Geld da lassen wollen, der Eintritt kostet immerhin 10€ pro Nase. Um 15:25 macht man zu und geht nach Hause. Wir und einige Engländer stehen da und kucken uns an. Morgen früh um 10:00 wird geöffnet ruft der Wächter uns noch zu. Wetten wir das er nicht vor 10:15 kommt? Die Arbeitsmoral ist hier über den Iordan….. Also weiter auf unserer Route. Ein Ausblick von unterwegs

Unser nächstes Ziel ist das Kloster Agios Gerasimos.

Wir wollen rein und uns die Kirche anschauen. Und was macht der Typ? Zu!! Na warte Kumpel so nicht. Da er den Eingang zuerst zugemacht hat schleichen wir uns durch den Ausgang rein und machen Bilder

Nach dem Verlassen des Klosters kurz vor dem Auto bemerke ich einen Typen der mir was unter den Scheibenwischer klemmt. Verdammt hat der uns gesehen? Nö. Es ist Werbung für ein Weingut um die Ecke. Also die haben noch zumindest offen wenn schon alle zu haben.

Conni nimmt sich ein Paar Flaschen Wein mit und ich schockiere die Verkäuferin mit der Frage nach Bier. OK. Sie lacht und frägt einfach „German?“ Ja sie versteht Spass. Wir machen uns auf den Weg nach Hause.

Das war am Ende des Tages unsere zurückgelegte Strecke.

Tag 4

Da es ins Wochenende geht und die Charterboote langsam Überhand nehmen und die guten Plätze belegen beschliesen wir hier zu bleiben und einen Ruhetag einzulegen. Langweilig ist es nichts zu tun. Moment mal ich habe meine Harpune noch nicht ausprobiert. Ab in die Montur

und ins Wasser

Gesehen Fische hab ich welche. Mit der Harpune geschossen habe ich auch drei Mal und nichts erwischt. Man unterschätzt unter Wasser ernorm die Entfernung zum Ziel. Man denkt man kann den Fisch mit der Harpune erschlagen, so nahe sieht es aus, schießt und sieht den Pfeil mindetsens ein Meter vor dem Fisch stehen bleiben. Muss noch viel Üben. Also Angel raus. Mal sehen ob es was wird? Es ist.

In der Zwischenzeit wirft Conni ihr SUP ins Wasser

Am Abend gibts den Fisch

Tag 5

Am letzten Tag den wir hier verbringen wollen werden wir nur chillen. Wir wollen keinen Stress, schlafen lange, trinken unseren Kaffee und Tee und gehen spazieren. Also Conni. Es ist starker Wind aufgekommen und obwohl das Schiff sicher liegt möchte ich es nicht verlassen. Ich habe genug hier zu tun. Ein wenig sauber machen, ein wenig putzen. Es findet sich immer was zu tun. Als Conni zurück kommt gehen wir schwimmen und Conni beschließt ihre neue Schnorchel Vollgesichtsmaske zu probieren. Bis jetzt konnte ich sie noch nie überzeugen mit Taucherbrille zu schnorcheln. Aber jetzt geht das super.

Am Abend gehen wir Essen. Es gibt mal wieder nach langer Zeit Fleisch 🙂 Ein Grillteller für zwei mit Bauchfleisch, Hähnchen und Lammrippchen. Lecker.