Ormos Vravronas
Nach einer durchgeschaukelten Nacht fahren wir der Küste entlang weiter nach Süden und wollen eine Bucht vor Porto Rafti stehen bleiben denn diese sieht zumindest auf den Satellitenbilder gut aus. Als wir ankommen ist nur eine große Motoryacht vor Anker. Wir pretschen uns vor in den sandigen Bereich mit nur 4 Meter Wassertiefe und werfen den Anker

vor einer, wie wir später feststellen, sehr edlen Hotelanlage.

Einer der Gründe hier an dieser Stelle anzulegen ist der Artemis Tempel der nach einem kurzen Fußweg erreichbar sein soll. Also Dinghi ins Wasser und an Land gehen um den Müll zu entsorgen, nach dem Tempel Ausschau halten und Tavernes ausmachen. Unseren Müll werden wir gleich in riesigen fahrbaren Tonnen beim Hotel los und um zum Tempel zu kommen müssen wir durch die Anlage. Wow die sieht aber stark nach sehr sehr teuer aus.


Wir marschieren durch als wären wir Gäste denn den Herren am Eingang der Anlage interessiert es sowieso nicht wer da vorbeigeht. Am Ende der Bucht sehen wir eine schöne Taverna die wir beim Rückweg genauer betrachten wollen.

Wir orientieren uns mit dem Handy denn dem Weg einfach zu folgen wäre ein riesen Umweg. So wandern wir durch ein Sumpfgebiet am Ende der Bucht

und machen uns auf den kürzesten Weg zum Tempel. Was wir nicht bedacht haben, es ist Freitag!! Wir sind in Griechenland und die Saison ist so gut wie vorbei, also wenn um 15:30 Feierabend sein sollte wird vorsichtshalber schon um 15:00 geschlossen damit man ja keine Überstunden machen muss. Nun stehen wir vor einem massivem Gittertor und kucken irgendwie …… aus der Wäsche. Also zurück durch den Sumpf, vorbei an der schönen Taverna, erneut durch die Anlage und weiter in die andere Richtung Stadt. Von so viel zu Fuß gehen wird man durstig und wir lassen uns in einer Bar mit Meeresblick nieder.

Wir beschließen zur Taverna zurückzulaufen und dort zu essen. Der Ausblick von der Terasse der Taverna ist wirklich schön und wir können direkt auf unser zu Hause blicken.

Es ist sehr angenehm hier zu sitzen.

Was kann es denn zu Essen geben? Selbstverständlich Kalamari. Einmal gegrillt und einmal paniert bitte.


Satt und sitt und furchtbar von Moskitos zerstochen, zumindest ich, gehen wir zurück zum Dinghi.
Conni muss aber nochmals durch die Hotelanlage.


und es gibt sogar eine Luxus Ebene mit eigenem Pool vor der Suite.

Nicht schlecht Herr Specht. Zu Hause angekommen, also auf dem Schiff, schaue ich mal im Web nach was dieses Hotel hier so kostet. Ok!! Fängt bei knapp über 300 Mäuse pro Nacht an. Eine kleine Suite mit eignem Pool liegt bei über 500 pro Nach. So’n Spottpreis 😉
Tag 2
Früh aufgestanden lasse ich die Drohne fliegen und mache einige Bilder von der Bucht und der Hotelanlage

von der kleinen Insel mit ihrer Kapelle die ein beliebtes Ziel der Ausflugsboote mit ihren Badegäste ist

von unserem Liegeplatz aus der Luft gesehen

und von der schönen Taverna die wir mit unserem Besuch der nächste Woche kommt bestimmt erneut aufsuchen werden.

Am späten Vormittag nehmen wir den Bus um ins Innland zu fahren und wir landen in Athen. Wir wollten unsere Kinder überraschen aber sie hatten ihr eigenes Programm so das wir uns nicht treffen konnten. Macht nichts. Ab übermorgen sind sie für ein Paar Tage bei uns auf dem Schiff. Wir schlendern bewußt durch Athen auf Straßen die wir noch nicht kennen, essen in einer Taverna in Plaka, kucken in eine Kirche wo eine Taufe stattfindet

um dann wieder mit der Metro und dem Bus zurück zu unserer Bucht zu fahren. Abends sind wir geschafft und nach einer Pizza, die wirklich gut war, geht’s ab in die Falle.