Porto Rafti 2
Wir verlassen nun Mitte September die Bucht vor dem schönen Hotel in Poroia um nach Porto Rafti zurückzukehren. Morgen gegen Mittag kommen Sabine und Chris uns für einige Tage zu besuchen. UNterwegs werfe ich wieder die Angel aus aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich glaube hier entlang der Küste wird kein Fisch anbeißen. Ich werde es bei der Überquerung nach Evia wieder versuchen. Wir kommen gegen Mittag in Porto Rafti bei starken Wind an und werfen den Anker fast an der gleichen Stelle wie letztes Mal aus. Nach dem Mittagessen lege ich mich schlafen und werde nach nicht mal einer Stunde von ihr geweckt. Andi wir rutschen!! Hier auf diesem Untergrund. Als ich rausgehe und mich umschaue muß ich ihr recht geben. Wir sind gerutscht und nicht wenig. Also Maschine an, Anker hoch und erneut Anlegemanöver fahren. Als der Anker oben war berichtete Conni das er voll mit Gras war. Also kein Sandbereich erwischt. Nun fahre ich etwas näher an den Strand und das Wasser ist auch weniger tief. Anker rein, viel Kette und Honeypott dran. Jetzt bleiben aber die Instrumente und der Ankeralarm an. Im Anschluß machen wir sauber und Conni geht ein wenig Einkaufen. Ich bleibe auf dem Schiff da der Wind noch stärker werden soll. Am Abend gehen wir in eine andere Taverna, am Ende des Ortes aber am Meer, die Conni auf ihren Wanderungen gesehen hat und ihr sehr gut gefallen hat. Merkwürdig das nur ein Tisch besetzt ist sagen wir uns. Vielleicht ist es zu früh.

Später als wir essen wissen wir warum. Zumindest hat die Lokation einen traumhaften Ausblick.

Tag 2
Heute sollen Sabine und Chris, unsere Großen, kommen. Nach dem Mogenritual gehen wir Einkaufen und Conni bereitet was zu Essen vor. Als sie fertig mit Kochen ist sagt sie mir das das Feuer von alleine ausgegangen ist. Das wäre blöd gerade jetzt wenn wir Besuch bekommen ohne Gas zu bleiben. Ich schaue nach und stelle fest es ist blöd. Die Gasflasche ist leer. Ich marschiere gleich los um zu erfahren wo ich Gas bekommen kann. Jetzt erreicht mich die NAchricht con Chris das sie gleich da sind. Also fahre ich sie abholen und bringe sie auf’s Schiff.
Nun sind sie da unsere Großen, der erste Besuch der bei uns übernachten wird.

Nach der Bekanntmachung des Schiffes wird Chris gleich eingespannt zum Gas besorgen denn entgegen der ursprünglichen Planung können wir jetzt nicht gleich los sondern müssen schauen wo wir Gas bekommen. Chris und ich marschieren durch die Stadt, fragen links und rechts, in der Tankstelle und im Supermarkt und werden letzendlich fündig. Da sind sie die kleinen und großen Gasflaschen, aber es ist 14:30 und der Laden ist zu. Also bis 17:00 warten und nochmals kommen. Dann haben wir es geschafft und der Aufbau ist gelungen. Der Inhalt der kleinen muss in die große Flasche.

Wir lassen das Zeug hängen und gehen alle zusammen Essen.

Es ist Mitte September und es wird abends frisch draussen. Man muss ein Jäckle anziehen denn es sind nur noch 22-23 Grad. Wie ich schon immer behaupte: alles unter 25 Grad ist A….kalt.
Morgen müssen wir noch die Gasflasche abgeben und dann kann es losgehen.