Wieder in Porto Rafti

Da wir in Marmari und Karystos recht verschwenderisch mit dem Wasser waren tanken wir wieder voll und machen uns auf den Weg nach Porto Rafti. Eigentlich war das für Samstag geplant aber am Samstag soll der Wind im Evia Kanal über 30kn erreichen und das ist für die Genua entschieden zu viel. Wir fahren raus mit gereffter Genua. Wir haben schönen konstanten Wind von 13-14kn und in Böen bis zu 20kn im Schutz der Insel. Ich befürchte auf dem offenenn Meer wird er stärker. Als wir auf dem offenen Meer sind stelle ich keine Veränderung fest und mache die Genua ganz auf. Jetzt geht die Post ab.

Mit konstant mehr als 6kn, teilweise in der Spitze mit über 7kn „fliegen“ wir dank gutem Wind und Autopilot in gerader Linie Richtung Porto Rafti. Wir haben halben Wind von Steuerbord was für uns perfekt ist. Eine Segelyacht vor uns vor uns ist viel schneller unterwegs aber dadurch das sie permanent Kreuzen muss ist sie im Endeffekt doch später im Ziel als wir. Ich kucke ihr zu und ärgere mich ein wenig als der Skipper in hundert Meter unseren Kurs kreuzt. Was solls er hätte sowieso Vorfahrt gehabt und in einer halben Meile bin ich eh wieder vor ihm weil ich geradeaus fahre und er im zickzack. Da hilft ihn seine Geschwindigkeit auch nichts. Ich bin gespannt wie lange wir bis Porto Rafti brauchen werden.

Als wir ankommen stelle ich fest das wir 1,5 Stunden weniger gebraucht haben für die Strecke. Nach der letzten Erfahrung hier suchen wir eine Sandstelle den morgen soll es auch in der Bucht windig werden. Kaum angelegt kommt schon der Franzose hinter mir und weist mich darauf hin dass er 40 Meter Kette draußen hat. Ich auch ist meine Antwort und zusätzlich gehe ich jetzt den Anker überprüfen sage ich ihm. Er sagt mir das hier guter Halt auf Sand ist und ich erzähle ihm meine Erfahrungen vom letzten Mal. Ich gehe ins Wasser und überprüfe den Anker. Er ist für mein Geschmack zu wenig eingegraben, also tauche ich runter und ramme ihn richtig in den Sand. So jetzt kann kommen was will. Wir bewegen uns nicht mehr. Als ich ddraussen bin sehe ich den Franzosen auch ins Wasser gehen um seinen Anker zu überprüfen. Sicherheit ist das höchste Gebot. Ganz einfach. Die Bucht wird immer voller. Im Anbetracht des bevorstehenden Wetters verständlich. Am Abend werfen wir noch einen Blick auf die schön beleuchtete Stadt mit dem tollen Mond im Hintergrund.

Tag 2

Das ist ein durch das Wetter erzwungerer Brückentag. Sabine und Chris stehen sehr früh auf den sie wollen nach Ägina. Conni will in die Stadt um ein Souvenier für unsere liebe Frau Beer die in unserer Abwesenheit und wenn Sabine auch nicht da ist auf unsere Roxi aufpasst zu kaufen.

Sabine und Chris kommen auf Ägina gut an und mieten sich einen Roller mit dem sie die Insel erkunden.

Sie besuchten unter anderem auch den Tempel der Aphaia, der unsichtbaren Athene.

Auf dem Weg nach Hause wird es schwieriger denn die eine Fähre wird verpasst und die nächste ist bereits voll, also müssen sie auf die dritte Fähre warten. Wir gehen voraus in die Taverna wo Conni reserviert hatte und besetzen einen Tisch bis die Kinder kommen. Es soll heute Abend ein Abschiedsessen geben denn Sabine und Chris müssen morgen wieder nach Hause. Das Essen war toll.

Wir sind lange geblieben und auf dem Weg zum Schiff gehen wir an einer Griechischen Hochzeit vorbei.

Auf unserem Schiff angekommen sind wir bis lange nach Mitternacht wach geblieben.

Tag 3

Heute ist der letzte Tag der Kinder und sie werden gegen Mittag unser Schiff verlassen……aber heute kommt auch eine gute Freundin, die Helga. Noch vor Sonnenaufgang hole ich sie vom Ufer ab und kaum auf dem Schiff fängt die Kicherei von Conni und Helga an. Die zwei sind ein Herz und eine Seele.

Conni gesteht den ersten Sonnenaufgang dieser Saison erlebt zu haben. Er ist wirklich schön.

Später gegen Mittag bringe ich Sabine und Chris ans Ufer. Der Urlaub ist vorbei.

Ich hoffe es hat ihnen gefallen und sie kommen nächstes Jahr wieder.

Es ist heute wieder arg windig und wir werden erst morgen die Bucht verlassen aber bis dann wird erst gebadet und ora cinci gemacht.

Ich darf auch mit 😉