Ponza

Wir starten Richtung Ponza. Ist doch alles einfach. Koordinaten eingeben, Autopilot starten, GO. Langweilig. Keine halbe Meile gafahren schießt ein Schlauchboot auf uns zu und der Mann am Steuer erklärt mir was ziemlich lange auf italienisch. Ich kuck ihn an, zucke mit den Schultern und sage „no parlare italiano“. Der Typ kuckt mich an zeigt mit ausgestreckter Hand nach vorne und sagt cool „uno. otto. zero“. Da sein Boot mit einem orangenem Licht ausgestattet ist weiß ich das ist eine Anweisung die zu befolgen ist. Aber warum schickt mich der Typ in die Antarktis wenn ich nach Ponza will. Ich ändere brav den Kurs, der Typ ist zufrieden, zeigt mit dem Daumen nach oben und düst ab zum nächsten den er gerade sieht. Es wurmt mich schon zu wissen worum es geht. Am Horizont sieht man in regelmäßigen Abständen kleine schwarze Punkte. Aha denke ich Militärgebiet schon wieder. Das muss doch der Plotter auch kennen. Also suchen und vergrößern und siehe da…..

die Vermutung war richtig. Die grüne Markierung ist leicht zu verstehen und meine geringen italienisch Kenntnisse verraten mir das der Inhalt der roten Markierung für Mensch und Boot „beschädigend“ sein kann. Also Kurs brav beibehalten bis zum Verlassen der Zone uund dann alten Kurs auf Ponza wieder einnehmen. Stunden später taucht die Insel auf.

Die Insel wird umfahren und in der Nähe des Hafens in einer geschützen Bucht wird angelegt. Es ist Freitag und immer mehr Boote kommen. So dicht beieinander sind wir noch nie gelegen.

Wir besuchen gleich die Stadt und machen einen Rundgang.

Hafen und Stadt…

Oben auf dem Hügel ist noch eine late Römerzisterne zu finden und man hat schönen Ausblick

Da für morgen starker Wind vorhergesgt wird beschlißen wir noch einen Tag zu bleiben und die Insel zu erkunden. Wir nehmen den Bus

und fahren Richtung „capo di linia“ also bis zum Ende der Buslinie. Impressionen von unterwegs

Am capo di linia ist eine schöne Aussichtsplattform. Das einzige was hier auf der ganzen Insel schlecht funktioniert ist die Internetverbindung. Da geht fast nichts. Morgen geht’s nach Ischia.