Pompei

wollten wir uns, wenn schon in der Gegend, auch anschauen. Da wir zum Wiederholungsszenario mit dem Dinghi keine Lust hatten beschlossen wir mit dem Schiff direkt dahin zu fahren. Schon gut nicht bis Pompei aber davor. Wir werfen Anker vor dem Hafen von Torre Annunziata und marschieren mit dem Dinghi los. Ganz hinten im Hafen hinter einem Bojenfeld machen wir fest und erkundigen uns wie wir nach Pompei kommen können. Wir fragen eine Dame die spazieren ging und erlebten eine sehr nette Italienerin. Eine echte nonna, wie wir im nachher erfuhren, deren Enkel in Hamburg leben. Fürsorglich kümmerte sie sich um uns. Erstmals lief sie mit uns rum uns ein Roller zu besorgen, danach erklärte sie uns wie wir mit dem Zug oder zu Fuß dahin kommen könnten, um letzendlich andiamo zu sagen, uns zu ihrem Auto zu bringen, das im Waschsalon war (deswegen ging sie spazieren) und uns selber zum Bahnhof fuhr. Pompei wir kommen.

Stundenlang marschieren wir durch die Ruinen…

Es ist heiß aber es gibt überall Wasser….

Conni behauptete sie habe in einem anderen Leben hier gelebt und lieferte mir prompt den Beweis…

Die Ausgrabungssstätte ist riesengroß und man kann hier locker zwei Tage verbringen. Wir waren hier vier Stunden und haben nicht mal die Hälfte gesehen. Zu bedenken: es ist noch nicht alles freigelegt!!

Doch irgendwann ist Schluß. Tausende von Menschen laufen hier rum. Ab zum Zug und zurück zum Schiff.