Tropea
Auf dem Weg zur Straße von Messina haben wir beschlossen in Tropea Halt zu machen. Das war eine sehr gute Entscheidung. Aber bis dahin sollte man trotz Autopilot die Augen offen halten denn auf dem Wasser schwimmen nicht nur Boote oder Schiffe sondern auch Baumstämme und wenn man so einen erwischt ist das schlecht für das Schiff oder sogar den Propeller.

Die Fahrt nach Tropea ist langweilig. Den Autopilot einstellen und 8 Stunden nichts tun. Also Blog bearbeiten wäre eine Alternative. Mist da geht doch gar nichts!! Ah so, 15 Seemeilen vom Ufer gibt es auch keine Internetverbindung mehr. Also chillen.

Tropea ist in Sicht.

Hinter der Marina gibt es einen schönen Strand der links und rechts von zwei Grotten flankiert wird. Wir werfen den Anker selbstvertsändlich mittig am Strand zwischen den zwei Grotten.


Es ist heute furchbar heiß. Wir haben knappe 40 Grad (hört sich besser an als 38,5) im Schatten und beschliessen den späten Nachmittag abzuwarten um in die Stadt zu gehen. Da wir recht früh angekommen sind haben wir einen Platz in der ersten Reihe. Um uns schwirren die Einheimischen Boote die ab 16:00 erst rausgehen wenn die große Mittagshitze vorbei ist. Ausflugsboote auch

Plötzlich nähern sich zwei Tretboote mit einer Herrschar von Jugendlichen und wir hören sie uns rufen: „Hei catmarano. Un poco di aqua prego“. Conni spendet ihnen eine 2 Liter Flasche stilles Wasser und sie bedanken sich sehr.
Wie üblich sind wird später an Land gegangen. Wir lassen das Dinghi einfach am Strand.

steigen die angeblich 200 (nicht gezählte) Treppen hoch

und sind mitten in der Stadt.


Hier ist mir zum ersten Mal was aufgefallen. Die Löcher in den Wänden der Häuser!!

Bein genauen Betrachten verstehe ich. Das sind Löcher für die Schwalben die dort ihr Nest bauen.
Wir legen ein kleines Päuschen ein und beobachten das Treiben in der Stadt.

Dann geht es weiter bevor es dunkrl wird.



Auf dem Weg zum Schiff noch schnell die Burg fotografieren

und gemütlich auf unserer „Terasse“ den Abend ausklingen lassen.

Kurz nach Mitternach findet wieder eine schönes Feuerwerk statt.
Am nächsten Morgen verlassen wir wehmütig diese wunderbare Stadt blicken nochmals in eine der Grotten

und fahren erstmals Richtung Capo Vaticano der mit seinen mächtigen Felsen beeindruckt.



Wir nähern uns der Straße von Messina die mir einiges an Kopfzerbrechen macht. Mehr dazu später. Die Vorbereitungen laufen schon obwohl wir erst am Samstag da durchwollen.