Scilla

Wir bewegen uns weiter Richung Süden und der Straße von Messina. Da kommt noch was auf uns zu!

Wir wollen heute in Scilla übernachten und machen davor Halt in Bagnara Calabria denn dank Internet erkunden wir Lebensmittelgeschäfte und Tankstellen die sehr nahe an der Küste sind damit wir nicht lange schleppen müssen. Da unsere Diesel Handpumpe den Geist aufgegeen hat können wir kein Sprit aus den Nebentanks pumpen (haben da über 200 Liter) und müssen in mühsamer Schleppleistung drei 25 Liter Kanister in der Tankstelle holen damit wir den Haupttank befüllen können. Also Dinghi beladen, an Land gehen, Tankstelle aufsuchen, Kanister befüllen uund das Ganze in umgekehrter Reihenfolge zurück. Huh geschafft. Jetzt klein wenig Siesta machen und dann ins Geschäft zum Lebensmittel einkaufen. Wir müssen noch eine Stunde warten bis das Geschäft aufmacht als wir plötzlich eine heftige Bewegung des Schiffes merken. Was zum Geier ist das? Die Kette strafft sich am Bug und wir merken eine extrem Starke Strömung die die Bojen neben uns unter Wasser zieht. Himmel sakra!! Wir sind doch über 10Km von der Straße von Messina entfernt und dann diese Strömung!! Eingespieltes Team reagiert. Ich schmeisse die Maschine an, Conni geht vor und holt den Anker ein und wir marschieren Richtung Scilla denn dort leben auch Menschen die Einkaufen müssen. Der Weg wird mühsam, schön langsam denn die Strömung drückt unsere Geschwindigkeit um fast 2Kn.

Wir kommen in Scilla an uns verstecken uns in der Bucht unter der Burg. Zwischen uns und der Straße von Messina ist jetzt nur eine Felsen der aber die Strömungen abhält.

Wir gehen an Land legen im Fischerhafen an

und suchen ein Lebensmittelgeschäft. Leider haben wir Pech und das Geschäft ist 1Km weit weg. Nun ja bleibt nicht anderes übrig. Fußmarsch und Schleppen ist angesagt. Der Ort gefällt uns sehr gut und wir werden noch ein Nacht hier bleiben denn es kommt die Starße von Messina (dazu später mehr).

Am Abend beschließen wir die Spezialität der Region zu probieren. Hier sind überall Schwertfischfänger.

Mit solchen Booten mit Auskuck gehen sie auf Schwertfischfang. Die Fische schlafen tagsüber an der Oberfläche werden gesehen und gejagt. Manchmal erwischen sie ein Pärchen und dann wir zuerst das Weibchen harpuniert denn das Männlein bleibt in der Nähe um sie zu beschützen und wir dann auch erlegt. Umgekehrt wird das Mänchen zuerst erwischt haut das Weibchen ab. Aber das hat seine natürlichen Hintergründe. Sicherung des Bestandes. So gelesen.

Wir geniesen noch den ruhigen Abend auf unserer „Terasse“.

Am nächsten Tag wollen wir die Burg besichtigen denn da soll ein Museum über den Schwertfischfang sein. Also rauf zur Burg.

umschauen und Museum suchen.

Leider gibt es das Museum nicht und Google hat gelogen. Wir kucken uns noch in der Stadt um

und gehen früh schlafen denn morgen früh wollen wir um 06:00 losfahren um rechtzeitig durch die Straße von Messina zu kommen. Die Vorbereitungen waren sehr wichtig wie man später sehen wird.