Auf dem Weg nach Tarent
Wir verlassen Crotone eigentlich ungern. Schöner Ort, abends was geboten, wir hatten eine gute Stelle für unser Schiff und unser Dinghi aber wir müssen weiter. Feste Termine bestimmen unsere Zeit.
Wir wollen einige Tage früher nach Tarent um einiges am Schiff zu machen und die Stadt zu besichtigen. Denn Tarent soll schön sein. Wir haben bereits die Marina kontaktiert um nicht umsonst zu früh hinzukommen und kein Platz zu bekommen. Das war gut so denn wir müssen uns jetzt noch zwei Tage anderswo rumtreiben. Hier im Süden ist die Küste ziemlich glatt mit wenig Stellen wo man sich vor Wind und Schwell verstecken kann, außer man geht in die Marina und die sind hier auch nicht billig.
Wir suchen uns für einen Zwischenstopp Trebisacce und wollen dahin. Ein Check der Windy App ändert unsere Entscheidung. Wir müssen um die Ecke nach Roseto Capo Spulico denn über Nacht kommt Wind auf und ich hoffe das wir da besser geschützt sind. Das Ionische Meer verhält sich wie bisher, tagsüber windstill und heiß, am Nachmittag kommt Wind auf wenn kein Mensch in mehr braucht und Nachts wirds manchmal richtig nicht lustig.
In Roseto Capo Spulico angekommen legen wir nachmittags bei 17Kn Wind vor dem Strand an. Der Wind ist stark und treibt uns ab. Ein neuer Versuch und es klappt besser. Wir habne genügend Abstand vor den Felsen der Burg.

Dank des starken Windes beschließen wir heute nicht an Land zu gehen und verbringen den Abend auf unserer Terasse.

Diese Nacht wird auch sehr kurz. Um 02:00 kommt sehr starker ablandiger Wind auf und wir halten Wache bis um 05:00 wenn sich alles wieder beruhigt. Soviel zum Schutz. Von Crotone hierher war vom Regen in die Traufe. Am nächsten Morgen machen wir noch schöne Bilder von der Burg

und von einem einsamen verlassenen Felsen am Strand

und tuckern gemächlich der Küste entlang weiter. Nach Rücksprache mit der Marina können wir unseren Platz erst am 23.07. belegen. Das sind 40 Seemeilen für zwei Tage. Also schön langsam chillig weiterfahren.