Bonifacio und Propriano
Unsere Reise geht weiter. Der Süden Korsikas zeigt sich vonseiner schönen Seite. Leider passt der Wind nicht so und wir müssen mit Motor weiterfahren.

Die Einfahrt seeseitig zu Bonifacio ist beeindruckend. Enge Einfahrt und steile Wände begrüßen das Schiff. Möcht ehier nicht bei starkem Seegang genötigt sein rein zu fahren.
Der Hafen an sich ist klein und man hat überhaupt keine Möglichkeit „irgendwo“ anzulegen. In der einen Bucht ist Anlegen verboten und in der zweiten mit Landleinen rückwerts festmachen.

Weiter gings nach Propriano wo bei der Stadtbesichtigung festgestellt wurde: genau so wie die anderen. Schöne enge Gassen, viele kleine Läden, alles auf Tourismus eingestellt und dementsprechend teuer. Aber nein ein besonderes Erlebnis gab es in Propriano doch. Unser Interesse für Kirchen trieb uns auf eine Anhöhe in der Stadt.

Vor dem Kircheneingang ein Meer von Rosenblätter. Aha da hat jemand geheiratet. Wir gehen rein und platzen mitten in der Hochzeit.
Schön war es. Ganz anders als bei uns. Es wird viel gesungen und zwar alle nicht nur der Pfarrer der kurz geschipft hat als einer der Gäste im Übereifer es Pfeifen angefangen hat. Wir sind bis zum Ende geblieben mit der Gesellschaft rausgegangen und mitgejubelt und geklatscht.