Capri

ist eine wunderbare Insel. Eigenartig in ihrer Schönheit und in ihrer Art und Weise.

Für Capri haben wir zwei Anläufe gebraucht. Am ersten Tag sind wir nach Capri mit dem Schiff

die Insel umschifft, durch die Felsen hindurch

und haben unter der Steilküste in 15m Wassertiefe angelegt.

Das war nicht sehr angenehm denn ab 02:15 begann eine unheimliche Bewegung des Wassers wie noch nie erlebt. Gegen 05:00 hat es aufgehört aber die Nacht war gelaufen. Ich nutzte die Zeit um den Tagesablauf zu bestimmen und was lese ich? Man kann in Capri nirgends sein Dinghi an Land lassen. Man darf nur die Besucher an Land fahren und muss zurück auf`s Schiff. Wird schwierig mich an Land zu fahren und zum Schiff zurückkehren. Da das Wasser sich nicht gänzlich beruhigt hat ud die Ausflugsboote so rücksichtslos durch die angelegten Schiffe fahren beschlossen wir den Stadort zu verlassen. Aber wir haben Capri nicht gesehen und ob wir jemals hierher zurückkommen ist ungewiss. Plan B ist gebohren.

Wir fahren nach Positano an der Amalfi Küste.

und werfen hier den Anker. Hier wird genauso rücksichtslos durch die Boote gefahren aber ab 18:00 ist Feierabend für die Ausflugsboote und somit beruhigt sich alles.

Am nächsten Morgen gehen wir mit dem Dinghi an Land

und nehmen die Fähre nach Capri die uns mit 30Kn dahin bringt.

Auf Capri angekommen beginnt das Schlangestehen.

Ob beim Funiculare, beim Bus oder bei den Ausflugsbooten überall unvorstellbare Massen von Menschen. Wir nehmen die Bahn (Funiculare) um uns Capri von oben anzusehen.

Der Ausblick von oben ist überwältigend

Wir schlendern durch das Dorf und fragen die Einheimischen wo es schöne Ausblicke gibt. Den vom Funiculare kennen wir bereits wie auch 95% der Besucher. Wer sich die Mühe gibt und bereit ist sehr sehr viele Treppen zu steigen ist irgendwann weit über der Plattform des Funiculare und hat wunderschönen Ausblick über die Bucht.

Aber Moment mal, da hinten in der kleinen Bucht waren wir doch gestern gelegen. Noch ein Bild mit den Felsen im Hintergrund

und wir marschieren zurück in das Dorf nehmen den Funiculare zum Hafen, wäre auch mit dem Bus gegangen aber wir hatten bereits die Karten…

und spazieren noch unten durch die Hafenstadt.

Lustig fanden wir die Taxis auf Capri

Wir finden mit Müh und Not ein Plätzchen und gönnen uns ein Päuschen

Die Stadt ist mittlerweile total überfüllt und wir wollen nach Hause zu unserem Schiff.

Wir nehmen die Fähre zurück nach Positano und hier angekommen stehe ich vor einem kleinen Problem. Es ist die Zeit wo die Ausflugsboote zurückkommen und die Taxiboote Gäste der Fähre abholen um sie irgendwohin zu bringen und alle legen an der gleichen Stelle an und ab. Und hier liegt unser Dinghi. Wie komme ich da durch?

Irgendwann fasse ich mir ein Herz und schlängele mich durch. Ab zur PURR.