Gallipoli
Nach vier Wochen, inkl. Pause, in Tarent, den getroffenen Vorbereitungen für Albanien, ein Check aller Instrumente und Anlagen, waschen des Bootes und füllen der Wassertanks gehts jetzt weiter Richtung Süden. Leider war das Wetter uns nicht gut gesinnt und entgegen der Vorherdagen der Wetterapp, die etwas von 10-11 Knoten Wind erzählte, haben wir uns durch Windböhen von bis zu 22 Knoten gearbeitet. In Gallipoli angekommen war nicht mehr viel Platz da den andere Segler haben auch Schutz gesucht. Der Wind dreht uns umbarmherzig und ich schaffe es nicht Rückwerts anzulegen. Bin der einzige der längs liegt und das unmittelbar vor einem Ausflugsboot.

Das wäre uns fast zum Verhängnis geworden denn der blaue Eumel konnte wegen dem Wind nicht ablegen und hat uns gerammt. Er hat aber unseren Anker erwischt und uns ist nichts passiert. Mit viel Geschrei und Muskelkraft haben wir ihn weggedrückt aber beschlossen zu warten bis er zurückkommt und angelegt hat bevor wieder was passiert und wir sind nicht da. Erst spät am Abend kam er zurück und so hatten wir nicht viel Zeit uns in der Stadt umzuschauen.

Sehr schöne Kirche

Wir fanden einen schönen Weinkeller

sind dan Essen gegangen

in einer Bar an der Promenade noch einen Absacker

und zurück zum Schiff denn morgen früh geht es weiter. Ich musste dem Mitarbeiter der Guardia Costera versprechen den Platz früh zu räumen.
Gallipoli macht einen sehr guten Eindruck. Stadt ist sehr sauber, hat jede Menge Wirtschaften, die Häuser sind gepflegt und der Ort scheint ein sehr beliebter Ort bei den italienern zu sein.