Palermo Beach und Kokoma Beach

Unser nächstes Ziel ist Palermo Beach. Als wir hier ankamen waren wie vermutet und auf Navily beschrieben alle Liegeplätze im Norden der Halbinsel von einheimischen Dauerlieger belegt. Also fahren wir auf die Südseite der Halbinsel und legen hinter einer Fischzucht an. Wetter ist nicht besonders gut und auflandiger Wind läßt uns an der steilen Küste sehr nahe an Felsen anlegen. Wir verlassen das Schiff nicht, schwimmen einige Runden und beschließen am nächsten Tag den Palermo Castle zu besuchen.

Am Abend wird es nochmals laut und dann ist Schluß.

Der Schwell wird uns heute Nacht zu schaffen machen dachten wir aber es sollte schlimmer kommen. Ca. 02:30 wache ich im heftigem Blitzen und Donnern auf. Schnell werden alle Lucken geschlossen und zehn Minuten später fängt ein heftiger Regen an. Der Wind wird stärker und was schlimmer ist er dreht und wird ablandig. Ca. 04:00 fängt der Anker Alarm es piepsen an. Wir stürmen beide raus und kucken in die Dunkelheit. Es ist nicht zu sehen bis bei einem Blitz Conni plötzlich sagt „Wir treiben auf die Fischzucht zu“. Maschine an, Conni geht vor und holt den Anker ein. Ich versuche zwischenzeitlich mich an den Lichtern an Strand zu orientieren und zu manövrieren damit wir nicht in die Felsen oder die Fischzucht getrieben werden. Wieso reagiert das Schiff nicht? Kein Vorwärts, kein Rückwärts was ist da los? Plötzlich kommt Conni und sagt „Wir hängen fest!! Ich habe mit dem Anker was hochgezogen, ein dickes Seil oder was ähnliches.“ Nachdem wir mit dem Suchscheinwerfer gesehen haben das wir uns der Fischzucht nicht weiter nähern, beschloß ich nichts weiter zu unternehmen. Ab und zu kontrollierten wir mit dem Suchscheinwerfer unseren Abstand zu den Bojen und zur Fischzucht und warteten das es hell wird. Zwischendurch beobachtetn wir ein anderes Segelboot das in der Bucht rauf- und runterfuhr. Offensichtlich gleiche Probleme nur wir waren fest. Ca. 06:00 als es hell wurde kuckten wir uns das an. Ja es war ein Tau, armstark, das an unserem Anker hing. Mit vereinten Kräften brauchten wir eine viertel Stunde bis wir uns gelöst haben und beschlossen auf Grund der Wetterlage gleich weiter zu fahren.

In Kokoma Beach angekommen finden wir nur einen einsamen Segler vor und freuen uns ruhig einwenig zu schlafen denn die Nacht war kurz. Nur Kokoma Beach ist eine beliebte Badebucht der Ausflugsboote und ab 11:00 Uhr tauchten diese auf

Erst eins dann weitere

Wir haben etwas über ein verlassenes Kloster gelesen und beschließen dies aufzusuchen. Eine kleine Wanderung kann nicht schaden.

Es gibt keinen Weg zum Kloster und so wandern wir durch Gestrüpp und Dornen, klettern über Zäune und finden letztendlich das Kloster.

In der Kapelle scheint noch jemand vorbei zu kommen

und in einem Verlies finden wir einige Reliquien.

Auf dem Rückweg wollen wir anders laufen was sich als fataler Fehler erwieß. Nach über einer Stunde beschlossen wir den selben Weg zurückzulaufen den wir gekommen sind und haben dabei noch einige junge Leute mitgenommen die den Weg auch nicht kannten aber zur Bucht zum Baden wollten. Das waren Nürnberger!! Die Welt ist doch ein Dorf.