Preveza

Wir sind aus Lakka geflüchtet da sich schlechtes Wetter angekündigt war und wollten in Preveza an den Stadt Kai da man da angeblich für wenig Geld anlegen kann. Die Überfahrt nach Preveza verlief gut und selbstverständlich kam der Wind auf den letzten 3 Seemeilen. Unterwegs ist manchmal auch ein wenig Wind aufgekommen aber sobald wir die Genua gesetzt haben ist er sofort abgeflaut. Wenn man ihn braucht ist er nicht da und wenn man ihn nicht braucht kommt er mit vielen Knoten.

In Preveza angekommen kucken wir erstaunt, An der in der Navily App beschriebenen Stelle sind viele gelbe Schilder angebracht auf denen „NO ANCHORING“ steht. Der ganze Kai ist zwischen den Charter Gesellschaften aufgeteilt. Am Kai stehen die verschiedenen Fahnen alsMarkierung von bis was wem gehört. Soviel zu Thema günstig anlegen. Am Stadtkai ist auch alles voll und in die Marina wollen wir nicht. Also aussen rum um die Marina und vor dem kleinen Fischreihafen vor Anker gehen. Recht günstig nahe zur Stadt und kostenlos. Wir gehen trotz der Wellen an Land und schauen uns die Stadt an.

Wir besuchen eine Kirche und finden danach den venetianischen Uhrturm

Durch die Straßen schlendernd schauen wir auch nach Einkaufsmöglichkeiten und gehen in ein kleines Geschäft um uns frisches Obst und Gemüse zu kaufen. Conni versucht der Verkäuferin zu erklären was sie möchte und kriegt als Antwort „Sagen sie ruhig was sie brauchen. Ich habe jahrelang in Frankfurt gelebt bis mich die Liebe hierher verschlagen hat“. Gut jetzt wissen wir wo wir die nächsten Tage oder so lange wir hier bleiben wo wir einkaufen gehen. Die selbe nette Verkäuferin hat uns Tipps gegeben wo man einheimische Spezialitäten frisch und günstig bekommt. Klar das Restaurant müssen wir aufsuchen.

So sah es aussen aus und innen ziemlich Kantinenmäßig

aber die Gerichte waren wirklich super. Ganz zu schweigen von den Portionen. Wegen dem schlechten Wetter wollten wir nicht zu lange vom Schiff wegbleiben und haben drei Gerichte mitgenommen aber davon zwei Tage gegessen.

Wir sind drei Tage hier geblieben, jeden Tag raus und durch die Stadt spaziert. Hatten Glück nicht ein einziges Mal vom Regen erwischt worden zu sein und haben bei den starken Windböen auf dem Schiff ausgeharrt. Als der ganze Spuck nach drei Tagen und eine letzte schlaflose Nacht vorbei war sind wir in die Marina nach Preveza haben ein letztes Mal Wasser getankt und uns auf den Weg nach Nydri auf Lefkas gemacht.