Santa Maria di Leuca
Hier sind wir schwer angekommen. Die bisher absolut verlässliche Wetterapp, zumindest für das Tyrrhenische- und weniger für das Ionische Meer versagt in der Adria komplett. Es stimmt weder die Windrichtung als, noch schlimmer, die Stärke. Wenn 10-11 Knoten angekündigt sind und man hat 22-23 ist nicht schön. Für uns zumindest. Wir sind Schönwettersegler und ich habe keine Lust bei starkem Wind mich durch die Wellen zu kämpfen. Bevorzuge eine Bucht wo ich in Ruhr chillen kann. Wir müssen uns nicht`s beweisen und gekämpft haben wir auch genug. So. Frust weggeschrieben.
In Santa Maria di Leuca angekommen haben wir geankert und dabei festgestellt das wir ziemlich steinigen Boden haben unter uns. Trotz des starken Windes Anker hält, alles gut. Machen die üblichen arbeiten nach dem Anlagen und während ich am Laptop bin geht ein Ruck durch das Schiff. Ich kuck durch das Fenster raus und während Conni laut frägt was war das sehe ich den Bug des Schhiffes seitlich abdriften. Ok. Anker hat sich gelöst. Schnell raus. Maschine an, Conni holt den Anker ein, wir drehen noch eine Ehrenrunde leider durch das Schwimmgebiet hinter der roten Bojenmarkierung und werden sofort von einem Typen mit Trillerpfeife am Ufer aus der Zone rausgewunken. Wir machen erneut fest und jetzt passt alles. Der wind ist zu stark wir gehen nicht an Land daher keine Bilder der Stadt.
Unsere Liegestelle scheint ein beliebter Ort für Partyboote zu sein. Also müssen wir nicht in die Disco denn die Disco kommt zu uns.
Auf dem Boot müssen eigentlich alle taub sein.
Am Strand ist eine Bar die der Meinung ist allen anderen Konkurenz machen zu müssen. Das geht bis weit nach Mittenacht so. Dann gute Nacht.