Trizonia im Golf von Korinth

Unser nächstes Ziel ist Trizonia. Eine kleine Insel im Golf von Korinth die sehr schön sein soll. Hier ist eine verlassene Marina in der man sogar kostenlos anlegen kann. Unterwegs höre ich Conni sagen: nein jetzt reichts. Ok ich habe gar nichts gemacht? Die Ursache ist eine andere.

Sie hat die Spuren der Sonne gesehen und mit sofortiger Wirkung alles abgelegt. Mein Körper sieht so aus. Keine weiteren Details.

Wir kommen an und legen seitlich an der Kaimauer an. Auf das übliche Bild des Liegeplatzes muss ich wegen des starken Windes von über 20kn verzichten. Es ist absolut ruhig hier. Am Nachmittag bimmeln unsere Handys gleichzeitig auf eine merkwürdige Weise. Was ist das für eine Meldung? Haben alle Handybesitzer bekommen. Unsere Nachbarn kucken auch auf ihre Handys.

Na toll es geht los!! Vor zwei Tagen sind wir auf dem Weg zum See da durchgefahren. So einen Flächenbrand wollen wir eigentlich nicht live erleben. Angeblich brennt eine Fläche von 7Km².

Am nächsten Tag machen wir uns auf den Weg die Insel zu Fuß zu erkunden. An einem kleinen STrand sehen wir etwas am Ufer sich bewegen. Beim genauen betrachten sehen wir das es eine große Schildkröte ist. Eine Schildkröte am Ufer? Warum? Als wir näher kommen sehen wir das irgendein Blödmann sie festgebunden hat. Um ihre rechte Floße ist ein rotes Seil mit einem fachmännischem Knoten gebunden. Die hat sich nicht verheddert. Schildkröte an Land hieven. Messer raus. Freischneiden. Zurück ins Wasser mit ihr.

Wir marschieren tapfer bei der Hitze weiter den unuser Ziel hier ist ein Strand. Red Beach.

Ich lasse dir Drohne fliegen um ein Paar Bilder zu machen.

und ein kleines Video

Die Insel ist tatsächlich sehr schön aber von einer wilden Schönheit. Trotzdem gelingt es Menschen die Natur zu beeinflussen (ein anderes Wort kann man sich ausdenken). Mitten in der Pampas stehen kleine Häuschen wie dieses mit Pool und Videoüberwachung……

Viel grün, milionen von Grillen die teilweise ein höllisches Zirpkonzert in den Pinien veranstalten und dieser Piniengeruch der überall in der Luft liegt.

Die Grillen sind riesengroß ca, 7-8cm und hüpfen überall herum. Wir versuchen abzukürzen aber das wird von den Dornengewächsen bestraft. Die sind so kräftig das sie durch Connis Badeschappen Sohlen dringen bis in die Ferse. Also zurück zum Schiff. Conni wird von mir an der Ferse „operiert“, ich pule ihr mit einer Nadel den Dorn raus. Am Nachmittag gehen wir am Strand schwimmen

Das Wasser ist erfrischend und super sauber. Wir gehen zurück zum Schiff, Duschen und gehen abneds Essen.

Am Abend kehren wir zurück und stellen fest das wir Bodyguards am Schiff haben die anschliesend auf unserem Schiff übernachtet haben wie wir anhand der Spuren am nächsten Morgen feststellen konnten.

Am Morgen ist es absolut Windstill und ich kann die Drohne fliegen lassen. Somit ist unsere Liegestelle festgehalten

und ich kann eine Aussicht der Umgebung aufnehmen

Erfreulich an dieser Liegestelle ist das sie kostenlos ist. Zwar kein Strom, Wasser und Sanitäranlagen aber kosta nix. Nachteil: wird von vielen Schiffsbesitzer missbraucht. Kommen hin, machen Schiff fest und kommen in ein bis fünf Jahren oder nie mehr wieder. Viele der hier liegenden Schiffe sind verlassen, teilweise ohne Segeln, geplatzen Fendern oder Fenstern, ohne Steuerrad weil einer es gebraucht hat. Nicht schön! Wenn es so weitergeht kann man in einigen Jahren hier nicht mehr anlegen weil alles voll mit „Leichen“ ist.

Für Heute Nachmittag ist starker Wind angesagt also wollen wir früh los nach Itea.