Winterliegeplatz im Kalypso Boatyard

Nach dem überraschenden Anruf von Daniela haben wir uns auf den Weg gemacht und sind kurze Zeit später vor dem Boatyard.

Die Jungs kommen und treffen alle notwendigen Vorbereitungen

und dann gehts los. Ganz vorsichtig zieht uns der Bagger raus.

An Land sieht das dann so aus

Dann ist es geschafft. Wir stehen sicher an unserem Platz gleich neben dem Wasser.

Von oben sieht es so aus. Das Boatyard ist fast voll.

Es ist ein kleiner Betrieb, Eigentümer sind Mike und Daniela. Die Atmosphäre ist familiär und alle sind laut Bewertungen im Web sehr kompetent und professionell.

Wir nutzen die Zeit und gehen jeden Tag schwimmen. Dabei rutscht Conni auf dem glitschrigem Kai aus und verletzt sich.

Da wir an Land sind und über eine Woche Zeit haben nehmen wir die Fahrräder raus um die fünf Kilometer zum Essen nach Galatas zu fahren

oder Ausflüge zu machen wie z.B. zur Teufelsbrücke.

Der Weg dorthin war nicht ohne denn selbstverständlich ist die Teufelsbrücke in den Bergen.

Das letzte Stück ging nicht mehr mit dem Fahrrad. Gut das wir unsere „Wanderschuhe“ dabei haben. Und das ist sie

die Teufelsbrücke. Durch den Bewuchs der Hänge leider im Bild nicht ersichtlich aber die Schlucht ist min. 10 Meter tief.

Am Boatyard leben sehr viele Katzen und Hunde. Die sind zusammen aufgewachsen und verstehen sich vorbildlich. Alle sind total entspannt

bis es ums Futter geht. Ich habe noch nie eine Katze gesehen die versucht einem Hund den Knochen zu klauen. Den ersten hatte sie schon, den zweiten hat er lieb verteidigt ohne ihr was zu tun.

Am Abend lädt Daniela zum BBQ ein.

Mike liebt Karaoke ud Daniela kann nicht sitzenbleiben.

Ich hatte nun Zeit die Action Cam die mir Chris mitgebracht hat zu testen.

Ich finde einen Anker

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und betrachte eine Boje von unten.

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Ok. Ab nächster Saison gibt es auch Unterwasserbilder.

Wir beschäftigen uns jeden Tag mit Waschen, Putzen, Inventar erfassen, Boot waschen, Tanks reinigen usw. Ich nutze die Gelegenheit von einem guten Bootselektriker, der auf einem benachbarten Katamaran arbeitet, mein Schiff checken zu lassen. Er kennt sich gut aus und stellt schnell fest das die eine Steckdose defekt ist und mein Wechselrichter keine Erdung hat. Nochmals ein Punkt auf meiner langen Liste der Reparaturen für im Frühjahr. Der Kat hinter uns ist Marke Eigenbau hat aber den gleichen Z-Antrieb wie wir. Ich unterhalte mich mit dem Besitzer Mark, ein gebürtiger Engländer der in Frankreich lebt, der sich offensichtlich gut mit dem MK II Z-Antrieb auskennt. Er hat seinen zerlegt.

Unserer sieht nicht mehr gut aus und verliert Öl wie ich gerade festgestellt habe.

Nächster Frühling kommt bestimmt. Jeden Nachmittag gehen wir Schwimmen da wir nur 10 Meter vom Wasser entfernt sind und zwei Strandduschen haben.

Wenn wir nicht Essen gehen dann bereiten wir uns was frisches vor

unter der strengen Aufsicht von Niki, Mark seinem Hund

der schon als kleiner Welpe aufs Schiff kam und kein Problem hat auf einer Leiter rauf und runter zu laufen.

Gut das ist unsere Leiter aber Mark hat genau so eine und Niki krakselt da rauf und runter besser als ich. Vor allem schneller. Das können leider die Katzen hier auch und somit haben wir jede Nacht Besucher die sich auf dem Schiff breit machen. Falls wir die Tür offen lassen scheuen sie sich nicht das Schiff zu untersuchen und ich bin allergisch auf Katzen. Na ja vielleicht erfolgt eine Autoimunisierung 😉

Die Zeit ist schnell vergangen und nun fliegen wir nach Bukarest und nicht nach Hause. Das hat sich einfach so ergeben dadurch das es keinen direkten Flug nach Nürnberg gab sondern nur Gabelflüge mit langen Wartezeiten in dem einen oder anderen Flughafen. Nachdem wir bei der Rückkehr von unserer Sommerpause 13 Stunden am Flughafen vom Amsterdam verbracht hatten haben wir es satt irgendwo zu landen. Abgesehen davon das diese Gabelflüge auch noch teurer sind als wenn wir von Athen nach Bukarest fliegen und drei Tage später von Bukarest nach Nürnberg. Da haben wir Zeit Verwandte und Freunde zu treffen. Somit fliegen wir nach Bukarest zu Conni ihrere Schwester

ich nutze die Gelegenheit eine sehr lange Freundschaft aufzufrischen

denn wir waren schon als kleine Kinder befreundet, wir treffen uns mit unserer Nichte

und gönnen uns rumänische Spezialitäten

Trotz aller Leckereien gibt es eine Lokation die ich wenn möglich nicht auslasse. Die edele Konditorei „Capsa“ in Bukarest. Es ist die einizige die eine Joffre herstellen und verkaufen darf. Ein kleiner Einblick

damit jedem Leser das Wasser im Munde zusammenläuft das hier

Ich könnte alles von oben nach unten oder umgekehrt, der Reihe nach oder auf einmal ausprobieren. Aber die zwei Tage sind schnell vorbei und wir fliegen dann endlich nach Hause. Bukarest war ein guter Zwischenstopp den wir verlassen Griechenland bei 30 Grad, akklimatisieren uns in Bukarest bei 22 Grad um für die 15 Grad daheim gewappnet zu sein. Erste Aktion daheim ist selbstevrständlich

Nun liebe Leser verabschieden wir uns für diese Saison doch die nächste kommt bestimmt.

Tschüß, Euch allen wünschen wir viel Gesundheit und schöne Tage.

Conni & Andi